Sünde löffeln

13. September 2013

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Hallo, liebe Kuchenteig-Nascher!

 

Gehörst du auch zu denen, die gerne Kuchenteig naschen?

Dann ist dies der richtige Blog für dich! Denn ab jetzt musst du nicht mehr einen Kuchen backen um Teig zu naschen. Hier findest du viele verschiedene leckere Teige, Toppings, Füllungen und Saucen, die du dir schnell zusammen rühren kannst, wenn du Appetit auf Süßes hast.

Herzlich Willkommen zu meinem Genussblog !

Carola

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Piparkakku

7. Dezember 2014

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Piparkakkuja – finnische Weihnachtsplaetzchen

Ich wurde von meiner Freundin Heide gefragt, ob man in Finnland zu Weihnachten auch Plätzchen backt. Da habe ich wirklich festgestellt, dass wir in Finnland eigentlich nur eine Art von Weihnachts-Plätzchen haben und das  sind die Piparkakkus. Übersetzt heisst das Pfefferkuchen, aber es sind eine Art Spekulatius mit  vielen weihnachtlichen Gewürzen wie Ingwer, Nelke, Zimt und Kardamom. Für diese Piparkakkus  gibt es in Finnland fertige Gewürzmischungen, genau wie es hier auch Spekulatius- oder Lebkuchengewürze gibt.  Und als Teig ist dies in Finnland eins der beliebtesten zum Naschen!

Hier werde ich auch wieder eine Ausnahme machen und das ganze Rezept veröffentlichen, so dass Ihr ein bisschen Abwechslung zu den deustchen Weihnachtsplätzen haben könnt. Aber wie gesagt: Der Teig ist richtig lecker…

 

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Piparkakku trifft auf Vanillekipferl – eines meiner liebsten deutschen Weihnachtsplätzchen!

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Teiggrösse: 1.350 g

200 g Butter in Zimmertemperatur

210 g Zucker

150 ml Sirup, dunkel wenn möglich

2 Eier

600 g Weizenmehl

2 EL Natron

4 EL lauwarmes Wasser

2 TL Zimtpulver

2 TL gemahlenen Ingwer

2 TL gemahlene Nelke

1 Tl gemahlenen Kardamom

1 Tl gemahlene Pomeranzenschale

Den Sirup zusammen mit dem Zucker und allen Gewürzen aufkochen und auf kleiner Flamme 10 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch mal umrühren. Dann die Butter dazu geben und gut umrühren, bis die Butter geschmolzen ist.

Die Mischung jetzt auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Ca. 1/10 des Mehles und die Eier in die Mischung mit einem Holzlöffel einarbeiten. Natron mit Wasser mischen bis es sich auflöst und dies in den Teig unterrühren. Jetzt das restliche Mehl in kleinen Mengen zu geben und immer gut verrühren bevor Ihr mehr Mehl rein tut. Irgendwann wird der Teig so fest, dass Ihr am besten mit den Händen weiter knetet bis der Teig glatt ist. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und am liebsten über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Ihr könnt auch z. B. die Häfte des Teiges einfrieren und später bearbeiten.

Am nächsten Tag den Ofen auf 220° erhitzen.

Den kühlen Teig in kleinere Teile teilen und dann auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit Ausstechformen schöne Plätzchen ausstechen.

Backzeit 4-5 Minuten in der Mitte des Ofens

Hinweise:

Dieser Teig ist wirklich ein sehr fester Teig, also nicht glauben, dass Ihr was falsch gamacht habt, weil der so hart ist.

Es kann sein, dass es schwierig wird, die gemahlene Pomeranzenschalen zu finden. Wenn Ihr sie nicht bekommt, dann lasst sie einfach weg! Ich bringe sie mir immer aus Finnland mit…

Wenn Ihr nur den Teig essen möchtet und keine Piparkakkus backen möchtet, dann lasst das Natron weg.

Und der ultimative Geheimtip ist: Die Piparkakkus schmecken so was von gut mit Blauschimmelkäse! Also nur wenn man Blauschimmelkäse mag,  natürlich… In Finnland isst man sowieso gerne süss und salziges zusammen.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Backen und beim Teig naschen und habt eine ganz tolle Adventszeit!

Dattelkuchenteig

12. Januar 2014

3 Kommentare

Dattelkuchen Teig

Liebe Grüße an Pirkko und Henkka!  Vielen Dank für euer Lieblings-Teignasch-Rezept! Pirkko und Henkka sind liebe Freunde aus Finnland, die ich in meiner Anfangszeit in Hamburg kennengelernt habe.

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Für mich ist die Dattel eine sehr schöne Frucht, mit einer angenehmen trockenen dunklen Süße. Die Dattel kann man schön mit Süßem und Salzigem kombinieren.  Ich liebe sie einfach, diese Dattel!

Da Kardamom einer meiner Lieblingsgewürze ist, habe ich es auch diesem Teig beigefügt. Ich kann nicht aufhören, über Kardamom zu schwärmen! Schade, dass man es hier in Deutschland fast nur mit Weihnachten verbindet.  Aber vielleicht kann ich eines Tages euch davon überzeugen, daß Kardamom im Gebäck das ganze Jahr durch lecker schmeckt!

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150g Datteln,  in kleinen Stücken geschnitten

 150ml Wasser

 20g Zucker

 75g weiche Butter

 1 frisches Ei

 2 TL Vanillezucker

 1 TL Kardamom oder so viel wie ihr möchtet…

 Wer möchte kann auch noch Zimt dazu geben

 100g Weizenmehl

 

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Datteln, Wasser und den Zucker zum Kochen bringen und solange auf mittlerer Temperatur kochen, bis ein dünner Brei daraus geworden ist.

Ein bißchen abkühlen lassen und dann die Butter darin schmelzen. Den Kardamom, Zimt und Vanillezucker rein mischen.

 Wenn die Masse kalt geworden ist, das Ei dazu geben und kräftig rühren, bis die Masse fluffig ist. Zuletzt das Mehl vorsichtig rein rühren.

 

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Lakritzsauce

30. Dezember 2013

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Lakritz-Sauce

 Wir Finnen lieben Lakritze!  Bei uns gibt es die noch extremere Variante: Salmiak.  Es ist salziger   -viel salziger -  als Lakritze und den bekommt man fast nur in Finnland. Aber vorsicht – Salmiak ist wirklich nur was für Spezialisten! Darüber mehr in einem späteren Post. Letzt geht es um den Lakritz-Sirup.

 

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2 EL Wasser

1 EL Lakritz-Granulat

150 ml dunklen Sirup

 Das Wasser  in einen kleinen Topf giessen und das Lakritz-Granulat darin auflösen. Den Sirup dazu geben und aufkochen lassen. Ein paar Minuten kochen lassen und dann abkühlen lassen.

 

 

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Diesen Sirup kann man sehr gut mit  Vanille-Eis  essen, aber ich als Finnin gönne mir zwischendurch,  wegen Mangel an finnischer Lakritze oder Salmiak, ein Paar Löffel Lakritz-Sirup!

 

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Das Lakritz-Granulat bekommt man jedenfalls  im Internet  und ich bevorzuge die Marke „Lakrids by Johan Bülow“ und deren Produkt „Raw Liquorice Powder“

Basilikum Preiselbeerkuchen Teig

3. Dezember 2013

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Preiselbeer-Basilikum-Kuchenteig

Das ist jetzt bestimmt eine Kombination, bei der man nicht glaubt, dass es schmecken kann. Okay, es ist natürlich Geschmacksache…

Ich fand jedenfalls, dass  der Basilikum gut mit den Preiselbeeren passte.  Fast könnte ich mir auch vorstellen, dass der Teig besser schmeckt als de Kuchen, denn Basilikum schmeckt mir frisch besser als wenn er warm ist.

50 ml Rapsöl

50 g Zucker

1 Ei

60 g Weizenmehl

3 EL zerkleinerten Basilikum

3 EL Preiselbeermarmelade

 

DSC_0001.jpg-logo Mit einem Handrührgerät das Öl und den Zucker mixen.  Das Ei rein rühren.  Danach das Mehl dazu geben und zu einem glatten Teig mischen. Zum Schluss den Basilikum und die Preiselbeermarmelade einrühren.   DSC_0041.jpg-logo

Ich habe hier „jungfräuliches“ Rapsöl genutzt, welches einen sehr schönen intensiven nussigen Geschmack hat.

Wenn man einen neutralen Öl-Geschmack haben möchte, kann  man  auch  Maisöl oder anderes Öl nehmen.

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Schokoschnitte mit Orange

15. November 2013

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Schokoschnitten-Teig mit Orange und weisser Schokolade

Hier ist was für die Liebhaber von Schokolade mit Orangengeschmack

Dieses Rezept hat mich inspiriert zu testen, wie man aus Teig auch Kunst machen kann. Schade nur, dass es keine Kunst ist, die ewig hält – ausser auf einem Foto!

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50 g weiche Butter

50 g Zucker

1 TL Vanillezucker

75 g Weizenmehl

20 g Kakaopulver

1 EL Orangenmarmelade (oder 2-3 EL Orangensirup, siehe eigenen Rezept-Beitrag)

25 g weisse Schokolade, geraspelt oder klein gehackt

Mit einem Rührgerät alle Zutaten –ausser der Orangenmarmelade und der weissenSchokolade – zu einem festen Teig rühren. Zum Schluss die Orangenmarmelade und die Schokolade vorsichtig rein mischen.

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Erdnussbutterpie

27. Oktober 2013

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Erdnussbutterpie-Teig

Ich liebe es, wenn ein Teig gleichzeitig süß und salzig schmeckt! Und dieser Erdnussbutterpieteig tut es!

Einen schönen Geschmack gibt auch der Muscovado-Zucker, er hat nämlich einen schönen dunklen Geschmack.Über den Muscovadozucker habe ich einen eigenen Beitrag geschrieben.

50 g Erdnussbutter

15 g weiche Butter

20 g Weizenmehl

10 g Muscovado-Zucker

Alle Zutaten mit einem Teigschaber zusammenrühren, bis alles sich verrührt hat.

Also einfacher geht es wirklich nicht!

 

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Aivan ihanaa!  –   Wunderbar auf finnisch!

27. Oktober 2013

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Muscovado-Zucker

Muscovado-Zucker ist ein dunkler unraffinierter Rohrzucker. Dieser ist leicht feucht, duftet und schmeckt  wunderbar!  Es schmeckt leicht nach Süssholz und Malz.  Es gibt hellen und dunklen Muscovado, aber ich bevorzuge die dunkle Variante. Ihr müsst ihn unbedingt probieren! Man bekommt es jedenfalls im Internet.

 

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Pulla

18. Oktober 2013

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Eine kleine Teiggeschichte…

Es ist Freitag, ein beliebiger Freitag in den Siebziger-Jahren in Helsinki.  Unto, der Postbote ist glücklich – denn es ist  der Tag in der Woche, wo seine Route zu gehen noch mehr Spass macht, als an all den anderen Tagen.

Unto nähert sich der Straße Liisankatu 15, wo er gleich den Höhepunkt der Woche erleben wird. Er kann es kaum erwarten, nur noch 100 Meter ist er entfernt! Am Haus angekommen klingelt er an der Tür, Mama Lindroos öffnet das Küchenfenster – wie immer -  und wirft Unto ein Stück Hefeteig in den Mund. Er ist selig, das Wochenende ist gerettet, denn er hat wieder  ein Stück von seinem Lieblingsteig bekommen! Auf Mama Lindroos ist doch immer verlass…

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Ob ihr es glaubt oder  nicht: diese Geschichte ist wahr! Ich habe nur den Straßennamen und Mama Lindroos´ Namen verändert.

Diese Geschichte stammt von meiner ehemligen finnischen Kollegin Anneli, die ich neulich getroffen habe. Ich hatte ihr von meinem Blog über Kuchenteige erzählt und da hat sie mir diese Geschichte aus ihrer Kindheit erzählt. Freitags hat ihre Mutter immer die finnischen Korvapuustis gebacken. Das sind die berühmten Zimtschnecken, die jeder Finne liebt – außer Unto, er liebte mehr den Hefeteg.

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Diese Geschichte ist so schön, dass ich sie mit euch teilen wollte. Das zeigt, was für eine Freude Kuchenteig einen bereiten kann.

Und was ist die Moral der G´schicht?

Unterschätze ein Stück Teig bloß nicht!

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Dem Hefeteig veröffentliche ich hier als Naschteig nicht, da ich glaube, dass es nicht so gut ist frische Hefe zu essen. Jedenfalls nicht in großen Mengen…

Orangenschalensirup

15. Oktober 2013

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Orangenschalensirup

 

Erst neulich habe ich erkannt, was für fantastische Aromen Orangen- und Zitronenschalen sind!

Sirup ist eine gute Art, diese Aromen aufzufangen und auch lange was davon zu haben. Den Sirup kann man vielseitig benutzen:  Man kann heisse Getränke verfeinern oder mit Frischkäse zu einnem Topping  vermischen.  Auch auf Eis schmeckt es gut. Ich finde es auch sehr lecker nur ein Teelöffel davon pur zu geniessen.

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Dieses Rezept ist die pure Form vom Orangenschalensirup. Man kann beim Einköcheln auch verschiedene Gewürze dazu geben, z.B. Kardamom, Ingwer oder warum auch nicht Minze. Oder probiert es mit Rosmarin oder Zimt. Alles ist möglich, solange es euch schmeckt!

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1 unbehandelte Orange

50 ml kaltes Wasser

50 g Zucker

2 EL Orangensaft

Die Orange sehr gut waschen und schälen, so dass kein weiß an der Schale dran hängt und in dünne Streifen schneiden. Lege die Streifen in eine Bratpfanne zusammen mit dem Wasser, Zucker und dem Orangensaft . Lass es langsam auf kleiner Hitze aufkochen, bis der Zucker ganz aufgelöst ist. Das dauert ca. 30 Minuten. Die Orangenschalen in der Zuckerlösung kalt werden lassen. Die Schalen können entfernt werden, denn sie schmecken ein bisschen bitter. Aber sie sehen im Sirup gut aus…

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Und hier ist das fertige Produkt: Nicht nur die Farbe ist schön, auch der frische Geschmacht verlangt nach mehr!

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Frischkäsetopping

15. Oktober 2013

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Zitronen Frischkasetopping mit Kokos

 

Was ist das Beste an Cupcakes? Das ist natürlich die herrliche Creme, die ein Cupcake zum Cupcake macht!

 

Es gibt sie in allen möglichen leckeren Variationen: Frischkäse, Buttercreme, Baißer, Zuckerguss und was weiss ich nicht alles. Ich werde jetzt euch als mein erstes Topping eine frische Variante aus Frischkäse und Zitrone anbieten:

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15 g Tassen Kokosnussflocken  im Ofen rösten

50  g Frischkäse, Zimmertemperatur

  10 g weiche Butter

1 EL Zitronensaft, oder bis der Geschmack  stimmt

10 g gesiebten Puderzucker

Die Kokosflocken im Ofen bei 250 Grad  ca. 5 Minuten rösten bis sie hellbraun geworden sind und abkühlen lassen.

Den Frischkäse und die Butter mit einem Schneebesen schlagen, bis die Masse geschmeidig  ist. Den Zitronensaft dazu geben. Langsam die Kokosnussflocken und den gesiebten Puderzucker rein mischen bis die Masse gleichmäßig ist.

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Hyvää ruokahalua! Das heisst Guten Appetit auf Finnisch!

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